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Aktuelles Programm - Juni 2019

Hazel Brugger - Tropical / Premiere: März 2019

Auf Grund großer Nachfrage: Zusatztermin am 07.06.2019 im Seidenweberhaus

7. Juni 2019 19:00 20:00
VVK 20,00€ zzgl. Gebühren AK 24,00€
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Bestuhlung: vollbestuhlt

Hazel Brugger ist wieder da, und das ist auch gut so. In ihrem zweiten Programm spricht sie über die großen Themen dieser Welt. Welches sind die besten Drogen? Was hilft bei Schlafstörungen, und warum
sind Rechtspopulisten die besseren Liebhaber? Gewohnt trocken und unaufdringlich baut Hazel in „Tropical“ ihr Universum auf und öffnet dem Publikum die Tür in ihr Gehirn. Denn dort, wo es wehtut, fängt das echte Lachen doch erst richtig an.

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The Wounded - Live 2019

supported by LAST LEAF DOWN

14. Juni 2019 19:00 20:00
VVK 17,00€ zzgl. Gebühren AK 22,00€
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The Wounded war nie eine Band, die den einfachsten Weg gewählt hat, um ihre intensive und emotionale Musik zu kreieren. Sie haben nie den einfachen Weg gewählt, um die Zuhörer zu erfreuen, die von ihrem einzigartigen Sound, ihrem Stil und ihren philosophischen Texten begeistert sind. Seit ihrem Debüt 'The Art of Grief' haben sie sich zu einer Gruppe ehrlicher Musiker entwickelt, die nie daran interessiert waren, Marketing in ihr musikalisches Konzept aufzunehmen. Musik ist für sie das Instrument, um ihre Gefühle auszudrücken und zu teilen. Musik aus dem Herzen, die man nicht einem bestimmten Stil zuordnen kann. Von New Wave bis Post Rock, von Symphonic Rock bis Gothic Metal – viele Arten von Musik beeinflussten diese Band in ihrer eigenen Arbeit.
Im Laufe der Jahre wurde die Band durch ihre Alben bekannt, aber noch mehr durch ihre Live-Shows. Diese sind immer besondere Ereignisse. Die Stärke ihrer Auftritte liegt in der Art und Weise, wie sie ihre Musik auf der Bühne ausdrücken. Mit Ehrlichkeit, Hingabe und Kraft ist ihre Musik nicht nur hörbar, man kann sie fühlen, sie wird auf der Bühnen lebendig. Jeder Song hat einen anderen Charakter, jede Komposition eine andere Seele. In diesem Jahr feiert The Wounded 20-jähriges Bestehen mit ihrem Album „In Silence".

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Jürgen Becker - Volksbegehren

16. Juni 2019 19:00 20:00
VVK 20,00€ zzgl. Gebühren AK 24,00€ - Kombiticket 18,00€
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Bestuhlung: vollbestuhlt

Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir? Sie fragen: „Zu mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein. Doch etwas muss ja dran sein am Sex.
Jedenfalls hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks Fortpflanzung bei 99% der Tierarten durchgesetzt. Geschlechtliche Fortpflanzung findet man gar bei Obstbäumen, Topfpflanzen, Ziersträuchern und in Blumenrabatten, wenn darin Herrenund Damenkegelclubs des Nachts bei ihren feucht-lustvollen Ausflügen übereinander herfallen. Wir sind Tiere und werden es immer bleiben. Daran erinnert uns der Sex, weshalb er so beunruhigend, aufwühlend, elektrisierend, schockierend, bedrohlich und.....so angenehm ist.
So wundern wir uns über das Tierhafte unserer Körper und empfinden Sie gelegentlich als peinlich, abstoßend und vulgär. Wir schämen uns Ihrer, es sei denn, wir sind im Internet.
Kann die Religion diese Scham erklären oder erklärt die Scham gar die Religion? Denn in der bunten Götterwelt finden wir bereits alle Spielarten der Sexualität wieder, auch die Homoerotische. Und schon immer hat die Religion das versucht, was wir heute endlich
geschafft haben: Wir können Kinder zeugen ohne Zeugungsakt und Sex genießen ohne Kinder zu zeugen. Früher musste man dafür beten: „Heilige Maria, die du empfangen hast ohne zu sündigen, lass mich sündigen, ohne zu empfangen!“ Aber was macht sexy?
Was lehrt uns die Erotik über uns selbst? Und welche Lebensweisheiten können wir aus Ihr gewinnen?
„Mitternachtsspitzen“ sind im gleichnamigen Film mit Doris Day und John Garvin Dessous und so wagt der Moderator derselben einen kabarettistischen Beischlaf mit dem Eros, dem wohl mächtigsten aller Götter. Jürgen Becker bittet zum Blick durchs Schlüsselloch. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen Meisterwerken in Deckung bleiben - und spürt dabei geflissentlich, dass schöne Schenkel nicht nur im Bett betören. Gelegentlich darf man sich auch darauf klopfen.

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Dieser Termin ist auch im Rahmen des Kabarett Kombi-Tickets buchbar.

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Abstürzende Brieftauben - Live 2019

21. Juni 2019 19:00 20:00
VVK 16,00€ zzgl. Gebühren
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ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN „Doofgesagte leben länger“
Fun-Punk. Unter den Strengen und Orthodoxen war der Begriff damals verpönt. Sogar Michael „Olga“ Algar,
Sänger der Toy Dolls, die international als Erfinder des Genres gelten, lehnt den Begriff bis heute ab. Sein
Kollege Mirco „Micro“ Bogumil erinnert sich, wie „Olga“ empört sagte: „Das ist doch keine Comedyshow!“ Die
Abstürzenden Brieftauben hingegen, die Micro 1983 gemeinsam mit Konrad Kittner gründete, trugen die
Bezeichnung mit Stolz. „Wir waren die ersten, die das hierzulande aufs Plakat geschrieben haben: Deutschlands
Fun-Punk-Duo Nr. 1.“ Eine Reaktion darauf, direkt zu Beginn ihrer Laufbahn zu hören zu bekommen: „Ihr seid
doch gar keine Punks!“ Von den Strengen und Orthodoxen. Denen, die von echter Freiheit wenig verstehen…
Dabei war der „Fun“ der Abstürzenden Brieftauben die echte Befreiung, die Luft zum Atmen, das verschmitzte
Schmunzeln bei geballter Faust, die Blume im Knopfloch zu Nietengürtel und rot geschnürten Stiefeln. Stets
spielten sie schnell, griffig und kalifornisch statt langsam, scheppernd und britisch, verbanden sie wohlgelaunte
Hooklines mit klaren Ansagen, waren die NoFX der Bundesrepublik. Das Stagediving und die Verbrüderung auf
der Bühne ohne Gitter und Absperrung selbst bei größeren Veranstaltungen pflegten sie früher als die meisten.
Der Musikindustrie öffneten und verweigerten sie sich gleichzeitig. Als ihnen in den Neunzigern rund um Alben
wie „Im Zeichen des Blöden“ und „Der Letzte macht die Tür zu“ sogar Charterfolg und BRAVO-Storys zufielen,
schrieben sie mit „EMI“ eine Persiflage auf ihre Plattenfirma und schafften es fast, den Song unbemerkt aufs
Album zu schmuggeln. „Die Platte war schon praktisch im Druck“, sagt Micro, „nur irgendwann hat sich jemand
das Band tatsächlich mal bis zum Ende angehört.“ Die Single zum Album besteht größtenteils aus
Originalanrufen auf Konrads AB.
In Hape Kerkelings Film „Kein Pardon“ spielen sie Kabelhilfen. Die Tourneen durch die nach der
Wiedervereinigung frisch zur BRD gestoßenen Neuen Bundesländer werden zu „Selbstverteidigungstouren“
durch von angriffslustigen Faschos besetztes Gebiet. Einmal reisen ihnen 150 Neonazi-Hooligans sogar mit der
Bahn hinterher. „No Fun“, doch die Brieftauben flogen konsequent weiter.
Rund 25 Jahre später sieht es in manchen Teilen Ostdeutschlands wieder so aus wie damals. Da ist es nur
konsequent, dass die Tauben als erste Single der neuen Platte einen Ohrwurm namens „Nie wieder Pegida“
auspacken. 1997 wurde (bis auf zwei kleine Reunionkonzerte 2002) die Band beendet. 2006 musste Micro
seinen besten Freund und Mistreiter Konrad mit nur 44 Jahren nach einem Herzstillstand beerdigen. Auf
Konrads Grabstein steht „pacem et circenses“, eine anspielungsreiche Mischung aus dem römischen „Brot und
Spiele“ sowie dem 1993er-Albumtitel der Band, „Krieg und Spiele“.
Auf den Konzerten, die die Tauben seit 2013 in neuer Besetzung wieder spielen, erlebt Micro, wie viel ihre Art
von Punk tatsächlich bewirkt hat. „Da kommen Leute aus der ehemaligen Ostzone, die sagen: Ihr habt uns das
Leben gerettet.“ Oder Schränke, „drei Jahre Knast auf dem Buckel, tätowiert, Ringe im Gesicht“, nehmen Micro
in den Arm und sagen: „Du warst als Junge für mich der Größte.“ Glücklich all die jungen

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